Ruhe finden: Vom verwunschenen zum geordneten Garten für innere Balance

„Frauenfigur mit Blumen – Ich erlaube mir aufzublühen, Symbol für inneres Wachstum“

Der verwunschene Garten.
Verschlungene Wege, dichtes Gebüsch,
dazwischen kaum bemerkbare Zwischenräume
zum Hindurchschlängeln.
Hier kann man sich gut verstecken.
Dort wunderbare Blumen
und buntes Buschwerk.

Alles so merkwürdig
und einladend zum Entdecken.

Aber muss es immer dieser verwunschene Garten sein?

Müde, umherzuwandern.
Müde, zu erkunden.
Neues, immer wieder Neues.
Hier etwas Neues,
dort etwas Neues.
Bunt und vielfältig.
So viel.
Einfach zu viel.

Der Geist steigt aus.
Der Körper schmerzt
und mag nicht mehr.

Ein Bach schlängelt sich hindurch.
Hinsetzen.
Einfach hinsetzen
und ruhen.

Aus Freude wird Frust.
Aus zu viel
wird einfach zu viel.

Keine Ordnung.
Keine Struktur.
Kreuz und quer.
Aufregend und spannend, ja —
doch der Geist steigt aus,
der Kopf mag nicht mehr
all die Eindrücke verarbeiten.

Es wird zu viel.
Einfach zu viel.

Sehnsucht nach dem Einfachen.
Weniger ist oft mehr.
Sehnsucht nach Klarheit.
Sehnsucht nach Struktur.
Sehnsucht nach Ruhe zwischen den Gedanken.

Erschöpft —
körperlich
und mental.

Es muss nicht immer
der verwunschene Garten sein.

Manchmal ist
ein Ort genug,
der nichts will
und nichts fordert.


Vom verwunschenen Garten zur inneren Ruhe: Geordnete Natur erleben

Manchmal fühlt sich unser Leben wie ein verwunschener Garten an. Dabei sind die Wege verschlungen, das Gebüsch dicht, und überall blühen bunte Blumen. Alles wirkt lebendig und spannend. Gleichzeitig kann es jedoch überwältigend sein. So habe ich es in meinem Text „Der verwunschene Garten“ beschrieben:

Neues, immer wieder Neues. Hier etwas Neues, dort etwas Neues. Bunt und vielfältig. So viel. Einfach zu viel.

Die Fülle an Eindrücken kann uns schnell erschöpfen. Dabei wird der Geist müde, der Körper schwer, und die Gedanken kommen kaum zur Ruhe. Wer Ruhe finden möchte, braucht klare Strukturen, welche die Gedanken ordnen.


„Verwunschener Garten zum Ruhe finden, wild, bunt und dicht“
„Geordneter Garten zur inneren Ruhe finden, strukturierte Wege und Beete“

Der verwunschene Garten: spannend, aber ermüdend

Der verwunschene Garten steht für die Reizüberflutung des Alltags. Überall gibt es Neues zu entdecken, doch irgendwann wird es zu viel. Der Kopf steigt aus, die Gedanken kreisen, und der Geist sehnt sich nach innerer Ruhe.

Ich habe diesen Gedanken mit bunten Softsteckblumen visualisiert: Der verwunschene Garten wirkt lebendig, wild und farbenfroh – aufregend, aber unübersichtlich. Die Vielzahl der Eindrücke erschwert es, innere Ruhe zu finden.


Der geordnete Garten: Struktur und innere Balance

Dann habe ich andere Materialien neu arrangiert: ein geordneter Garten, klar strukturiert, harmonisch, aber lebendig. Dabei laden die Wege und Beete ein, Gedanken zu ordnen und die innere Ruhe zu spüren.

Erkenntnis: Ruhe finden gelingt leichter, wenn äußere Ordnung unsere innere Struktur unterstützt.


Hier zeigt sich folgende Schlussfolgerung:

  • Der verwunschene Garten = Reizüberflutung, Unruhe, Stress
  • Der geordnete Garten = Struktur, Klarheit, Ruhe

Übung 1: Barfußgehen im geordneten Garten

Eine klassische Übung, um innere Ruhe zu spüren, ist das Barfußgehen:

  1. Ort wählen: Ein überschaubarer Gartenbereich oder Park.
  2. Langsam gehen: Setze bewusst jeden Schritt, spüre den Untergrund, die Temperatur und die frische Luft.
  3. Geordnete Bahnen einschlagen: Umkreise Beete, gehe über Kieswege oder entlang markierter Pfade.
  4. Sinnlich wahrnehmen:
    • „Ich spüre das feuchte Gras unter meinen Füßen.“
    • „Ich sehe rote Blumen, die sich sanft im Wind bewegen.“
  5. Gedanken ordnen: Jeder Schritt bringt den Geist zur Ruhe. So kannst du wieder Klarheit und Gelassenheit spüren.

Übung 2: Meditatives Gehen mit Stein – ganzjährig

Für alle, die Barfußgehen im Winter nicht möchten, gibt es eine Alternative:

  1. Ort wählen: Garten, Park oder ruhiger Naturbereich.
  2. Einen Stein als Anker nehmen: Halte ihn in der Hand. Der Stein wird dein meditativer Ruheanker.
  3. Langsam gehen: Setze bewusst jeden Schritt, spüre deinen Körper und die Umgebung.
  4. Affirmation wiederholen:
    • „Ich vertraue dem Weg und finde innere Ruhe.“
    • „Mit jedem Schritt ordnen sich meine Gedanken und mein Geist wird klar.“
  5. Den Stein bewusst spüren: Streiche über seine Oberfläche und lade ihn mit positiver Energie auf.

Auf diese Weise spürst du Ruhe und Ordnung im Körper und Geist, egal zu welcher Jahreszeit.


Ruhe im Alltag: Weniger ist mehr

Nicht immer muss es der wilde, verwunschene Garten sein. Oft reicht ein geordneter Raum – drinnen oder draußen – um Ruhe zu finden, Struktur zu erleben und die Sinne zu beleben.

🌿 Impuls für dich:

  • Suche dir einen überschaubaren Platz in der Natur.
  • Probiere Barfußgehen oder die Stein-Variante.
  • Wiederhole deine Affirmation und spüre jeden Schritt bewusst.
  • Beobachte, wie Gedanken sich ordnen und Ruhe finden möglich wird.

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